Die Therapie mit dem NL-GHK-Cu-Peptid ermöglicht dank seines im folgenden Artikel beschriebenen komplexen Wirkprofils eine erhöhte Expression von epidermalen Stammzellmarkern wie Integrinen und p63, was wiederum die Beseitigung von Problemen im Zusammenhang mit Verhornung und übermäßiger Hautverdickung ermöglicht.
| Zusammenfassung: Nach dem Eindringen in den Körper initiiert das NL-GHK-Cu-Peptid Prozesse, die die Expression von epidermalen Stammzellmarkern ermöglichen, durch die die Bildung von Hautverhornungen unterschiedlicher Herkunft gehemmt und beseitigt wird. Schlüsselwörter: •NL–GHK-CU• Hautstruktur •Hautfunktionen •Epidermis •epidermale Schichten •Verdickung •Verhornung •Stammzellen •Integrine |
Einleitung
Studien zur Wirksamkeit von NL-GHK-Cu haben gezeigt, dass dieses Peptid die Beseitigung von Hautverhornungen und Verdickungen ermöglichen kann, die unter anderem durch genetische oder Umweltfaktoren verursacht werden, sowie eine vorbeugende Therapie zur Verhinderung ihrer Entstehung.
HAUTSTRUKTUR
Wie bereits bekannt ist, hat unsere Haut eine sehr komplexe Struktur und gilt als eine der größten Organe des Körpers, da sie die Oberfläche unseres Körpers bedeckt. Der Zustand unserer Haut spiegelt oft den Zustand unseres gesamten Körpers wider. Die Haut besteht aus zwei Hauptschichten: der äußeren und der inneren. Die erste, sichtbare, behaarte äußere Schicht ist die Epidermis, die eine Barriere zwischen der Außenwelt und dem Inneren des Körpers bildet. Die zweite, unsichtbare, unbehaarte Schicht, bekannt als Dermis, enthält wichtige Nervenenden, Haarfollikel sowie Schweiß- und Talgdrüsen. Die Unterhaut, die eng mit der Haut verbunden ist, wird nicht als Teil der Haut betrachtet. Sie besteht hauptsächlich aus Fettgewebe, wobei nur ein kleiner Prozentsatz aus Bindegewebe besteht. Innerhalb der Strukturen des Unterhautgewebes befinden sich Nervenfasern und Blutgefäße. Die Hauptfunktion der Unterhaut ist ihre Rolle im Thermoregulationsprozess, der für den gesamten Körper von enormer Bedeutung ist.

HAUTFUNKTIONEN
Die menschliche Haut erfüllt viele physiologische Funktionen. Sie schützt als wichtiges physiologisches Organ die inneren Organe vor schädlichen Umwelt-, physikalischen, chemischen und mikrobiologischen Einflüssen. Durch ihre Funktionen ermöglicht sie die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts zwischen Körper und Umgebung. Zu den wichtigsten, allgemein bekannten Hautfunktionen zählen die bereits erwähnte Schutzfunktion sowie die Thermoregulation des Körpers, die Beteiligung am Wasser- und Sekretmanagement, die Mitwirkung an der Synthese von Proteinen und bestimmten Verbindungen sowie der Stoffwechsel von Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten. Darüber hinaus spielt sie eine wichtige Rolle bei der Immunantwort des Körpers und der Weiterleitung sensorischer Reize. Gesunde Haut ist frei von Schäden durch unsachgemäße Pflege oder ungünstige Umwelteinflüsse, toleriert Veränderungen von Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit gut und reagiert korrekt auf die meisten getesteten und richtig formulierten Hautpflegeprodukte.
EPIDERMIS
Die Epidermis besteht fast vollständig aus lebenden Zellen, den sogenannten Keratinozyten, die den Prozess der Verhornung durchlaufen – sie verwandeln sich in tote, trockene und kernlose Korneozyten, während sie nach oben wandern.
Schichten der Epidermis:
Basalschicht (Keimschicht): Eine Schicht aus Stammzellen mit nahezu unbegrenzter Teilungsfähigkeit und der Fähigkeit, neue Zellen an die äußere Oberfläche zu liefern;
Stachelzellschicht: Zellen in dieser Schicht sind nicht teilungs- oder wachstumsfähig. Die Stachelzellschicht ist bei Männern dicker und wird mit dem Alter bei beiden Geschlechtern dünner; Die Basal- und Stachelzellschichten bilden die sogenannte lebende Epidermis, bekannt als Malpighi-Schicht.
Körnerzellschicht: Die zweite Stufe der Zelldifferenzierung. Der Zellkern zerfällt. Der Prozess der Bildung harter Keratinfasern beginnt;
Hornschicht: Die letzte Stufe der Hautdifferenzierung, bei der sich ein junger Keratinozyt in eine harte und wasserfeste Zelle, den Korneozyten, verwandelt.
HAUTVERHORNUNG
Ursache der Hautverhornung oder übermäßigen Verhornung ist die übermäßig schnelle Vermehrung der Epidermiszellen, was zur Bildung von schuppigen Stellen oder Verdickungen auf der Haut führt. Sie tritt am häufigsten an Stellen mit erhöhtem Druck auf, wie Ellenbogen, Knien und Füßen, insbesondere an den Fußsohlen. Übermäßige Hautverhornung kann auch eine Ursache für Hautunreinheiten sein – eine übermäßige Menge abgestorbener Haut, die die Öffnungen der Talgdrüsen auskleidet, kann zusammen mit überschüssigem Talg die Poren verstopfen. Zusammen mit Bakterien, die auf der Haut leben und sich in anaerober Umgebung vermehren, lösen sie schmerzhafte und unschöne Entzündungen aus. Hautverdickungen reißen oft ein und nehmen eine gelbliche Farbe an. Dieser Zustand ist nicht nur wegen seiner unschönen Symptome unangenehm, sondern vor allem, weil er zu weiteren Gesundheitsproblemen führen kann. Die Hautverhornung kann auch die Nagelplatte betreffen, was zu deren Verformung und Verdickung führt. In seltenen Fällen verursacht die Keratose auch Veränderungen an Haaren, Hornhaut des Auges und Zähnen. Betroffene leiden häufig auch unter übermäßigem Schwitzen. Hautverhornung ist meist die Folge unsachgemäßer Hautpflege und unzureichender Entfernung abgestorbener Hautzellen. Ein schwierigerer Fall ist die sogenannte Hyperkeratose – eine übermäßige Vermehrung der Epidermis, besonders an den Füßen, verursacht unter anderem durch starke Hautdehydration, Alterungsprozesse des Gewebes, genetische Faktoren und allergische Reaktionen.
BESEITIGUNG VON HAUTVERHORNUNG UND VERDICKUNG
Hautkeratose erfordert meist einen fachärztlichen Ansatz, obwohl sie sich in einigen Fällen spontan zurückbildet. Am häufigsten werden spezielle Salben mit Harnstoff und Salicylsäure auf die verhornte Haut an Händen und Füßen aufgetragen. Auch die Verwendung von Emollientien – Präparaten mit besonderen feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften – ist wichtig. Eine richtige persönliche Hygiene spielt ebenfalls eine äußerst wichtige Rolle bei der Behandlung der Keratose. Bezüglich Veränderungen an den Füßen ist das Tragen von bequemen und fußgerechten Schuhen entscheidend. Keratose ist nicht immer einfach und komplikationsfrei zu behandeln. Manchmal ist die Behandlung mühsam und erfordert viel Geduld.
NL-GHK-CU IN DER THERAPIE ZUR BESEITIGUNG UND VORBEUGUNG VON HAUTVERHORNUNG
Die Regeneration verhornter Haut hängt von der Vitalität und dem proliferativen Potenzial der Stammzellen ab. Die Hautproliferation beginnt in der Basalschicht der Keratinozyten, die an die Basalmembran gebunden sind. Wenn eine Zelle die Basalschicht verlässt, durchläuft sie eine terminale Differenzierung. Stammzellen besitzen eine unbegrenzte Fähigkeit zur Selbsterneuerung, jedoch nimmt ihr proliferatives Potenzial mit dem Alter ab. Die Anwendung des NL-GHK-Cu-Peptids erhöht die Expression epidermaler Stammzellmarker wie Integrine und p63 in basalen Keratinozyten in dermalen Äquivalenten, was auf eine Zunahme der Stammzellen und des proliferativen Potenzials der basalen Keratinozyten hinweist. Das oben beschriebene Wirkprofil des NL-GHK-Cu-Peptids ermöglicht die Bestimmung seines Potenzials im Kampf gegen Hautverhornung und Verdickung, wodurch deren schnellere Beseitigung als unterstützende Therapie bei ernsthaften Verhornungsproblemen aller Art sowie als vorbeugende Therapie zur Verringerung des Risikos ihrer Entstehung ermöglicht wird.
LITERATURVERZEICHNIS 1. Pickart L, Vasquez-Soltero JM, Margolina A. GHK Peptid als natürlicher Modulator multipler zellulärer Signalwege in der Hautregeneration. Biomed Res Int. 2015;2015:648108. doi:10.1155/2015/648108 2. Perkins C. M., Rose N. J., Weinstein B., Stenkamp R. E., Jensen L. H., Pickart L. Die Struktur eines Kupferkomplexes des Wachstumsfaktors Glycyl-L-histidyl-L-lysine in hoher Auflösung. Inorganica Chimica Acta. 1984;82(1):93–99. doi: 10.1016/s0020-1693(00)82544-x. 3. Pickart, L. Das menschliche Tripeptid GHK und Gewebeumbau. J. Biomater. Sci. Polym. Ed. 2008, 19, 969–988.






NL-Epithalon in der Präventionstherapie zur Erhaltung der natürlichen Zähne und in der unterstützenden Therapie zur Rekonstruktion derselben
NL-Epithalon als Begleitpeptid zur Begrenzung der Stressreaktion